{"corpus":"steiner","locus":"GA 105/1908-08-10/p008","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nehmen wir nun an — und wir werden sehen, durch welche Ereignisse so etwas bewirkt worden ist -, irgendwelche Menschenwesen hätten sozusagen nicht warten können bis zu diesem Zeitpunkt, wo die Geister der Form mit ihrer Arbeit fertig waren: dann wären diese Wesen auf irgendeiner früheren Stufe erstarrt, sie wären gewissermaßen in der Form verknöchert; sie hätten eine frühere Gestalt festgehalten. Darauf aber kam es gerade an, daß dieses Wesen, das ein Mensch werden sollte, seine Form und Gestalt so lange beweglich erhielt, bis der normale Zeitpunkt für die feste Form eintreten konnte. Nehmen wir einen Zeitpunkt kurz zuvor - in Wirklichkeit liegt er allerdings weit zurück, denn es handelt sich da um lange Zeiträume. Da war das äußere Wesen des Menschen so, daß es immer noch die Kräfte brauchte, die es bearbeiteten, die es umarbeiteten, veredelten. Nehmen wir nun einmal an, durch Ereignisse, die wir später noch kennenlernen werden, hätten sich gewisse Menschenwesen losgelöst von den fort und fort wirkenden Formkräften, sie wären herausgefallen, so daß sie nicht mehr ganz von den formenden Kräften durchdrungen gewesen wären wie früher: dann wären diese Menschenwesen auf einer früheren Stufe stehengeblieben. Das ist nun in der Tat geschehen, und in diesen Wesen, die sich zu früh losgelöst haben, die uns zwar am nächsten stehen, die aber nicht lange genug auf sich wirken ließen die Geister der Form, in diesen Wesen haben wir die Affen. Sie konnten nicht warten, sie blieben nicht lange genug in dem Schoße der göttlichen Wesenheiten, die wir die Geister der Form nennen. Und das, was wir jetzt für die Affen geschildert haben, das trat immer wieder während des Erdendaseins für irgendwelche Wesenheiten ein; immer wieder blieben Wesenheiten zurück und erstarrten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Sechster Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-08-10","location":null,"word_count":282,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-10/p008","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-10/p008"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/105/1908-08-10/p008","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}