Zehnter Vortrag

GA 105/1908-08-14/p008 ·1908-08-14 · original (original)
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Wir haben davon gesprochen, daß der Mensch während der atlantischen Zeit auch im Schlafe der Genosse der Götter war, insbesondere aber in der Zeit zwischen Tod und einer neuen Geburt; das waren Engel, und im höchsten Fall Erzengel, und nur dann, wenn der Mensch sich in diesem Leben durch das, was man als gute Taten empfand, vorbereitet hatte, wurde ihm in gewisser Beziehung der Anblick des Christus durch die untergeordneten Wesenheiten des Christus vermittelt. Aber der Mensch kannte ihn noch, diesen Christus, gleichsam durch die Taten und die Wesenheiten der Engel und Erzengel hindurch. Wie durch ein gefärbtes Glas das Licht, gefärbt zwar, aber doch erscheint, so erschien die Christus-Gestalt mit allmählich abnehmender Stärke. Es war nichts anderes als der Sonnengeist, der mit abnehmender Stärke erschien; deshalb mit abnehmender Stärke, weil der Mensch immer mehr auf der anderen Seite der Welt herausrückte, auf der physischen Seite, und sie liebgewann.

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