Vierter Vortrag

GA 106/1908-09-05/p005 ·1908-09-05 · original (original)
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Nun ist ein Umstand sehr wichtig, das ist der, daß ja gerade der meditierende Einzuweihende eine Art Menschengestalt vor sich hatte, welche ihm gegenüberstand in seinem Inneren. Wenn der Einzuweihende vorbereitet worden war, daß er dieses Bild lebendig vor sich hatte, so mußte er sich folgendes klarmachen, wenn er dieses Bild vor sich aufleuchten sah: Indem ich dieses Bild anblicke, versetze ich mich in den Urzustand der Erdenentwickelung, als Erde, Mond und Sonne noch nicht getrennt waren. — Damals bestand die Erde aus ihrem Uratom, aber in diesem Atom war für den Hellseher das Bild zu sehen, das jetzt vor mir auftaucht. Das Bild war schon in der Urzeit der Erde vorhanden, als es noch keine 'Tier-, Pflanzenund Mineralformen gab. Damals bestand die Erde nur aus dem Menschenatom, aus den wiedererweckten Menschen. Allerdings haben sich ja schon die ersten Anlagen der Tiere während des Monden- zustandes der Erde gebildet; die Tiere waren schon da. Aber wir wissen auch, wenn ein planetarisches System verschwindet, daß dieses hineingeht in ein Pralaya, in das dann alle Formen aufgelöst werden. Wenn auch der alte Mond von Tierformen bereits bevölkert war, so hatte die Erde zuerst aber damit noch nicht gleich Tiere und Pflanzen, die kamen erst später. Erst nach der Abtrennung der Sonne tauchten die Tiere allmählich auf. Die Erde war bloß Mensch in ihrer Ürzeit.

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