Achter Vortrag
Wir werden die Entwickelung am besten verstehen, wenn wir uns darüber klar sind, daß, während der Mensch immer menschenähnlicher wird, daß da wieder auf gewissen Stufen tierische Wesenheiten stehenblieben. So ist schon einmal gesagt worden, daß der Mensch auch Lunge und Herz und Kehlkopf durch die Einwirkung der Mondeskräfte entwickelt hat. Ich habe auch gezeigt, inwiefern Osiris und Isis daran beteiligt sind. Nun müssen wir uns klar sein, daß die höheren Organe des Menschen, wie Herz, Lunge, Kehlkopf und so weiter, daß alle diese Glieder sich nur ausbilden konnten dadurch, daß die höheren Glieder des Menschen: Ätherleib, Astralleib und auch das Ich, als die eigentlichen geistigen Glieder des Menschen schon in bestimmter Weise mitwirkten. Viel mehr als in den vorhergehenden Epochen wirkten seit dem Standpunkt, der erreicht war in der Waage, diese höheren Glieder mit. Daher konnten die mannigfaltigsten Formen entstehen. Es konnte zum Beispiel der Ätherleib besonders stark wirken, oder der Astralleib, oder sogar das Ich. Ja, es konnte auch vorkommen, daß der physische Leib ein Übergewicht hatte über die drei anderen Glieder. Es bildeten sich dadurch vier Menschentypen aus. Es bildeten sich eine Anzahl solcher Menschen, die den physischen Leib besonders ausgebildet hatten. Dann gab es Menschen, die vom Ätherleib aus ihr Gepräge erhalten hatten, auch Menschen, deren astrale Natur vorherrschte. Auch Ich-Menschen gab es, ausgeprägte Ich-Menschen. In jedem Menschen stellte sich also das dar, was in ihm vorwiegend war.
Cite:
GA 106/1908-09-10/p012 · edition original