Achter Vortrag
Da geschah nun noch etwas durch alle diese Vorgänge. Wir denken uns, daß sozusagen harmonisch ineinander aufgingen vier verschiedene Elemente, vier Gestalten im Menschen. Das eine ist da im physischen Leib, in der Stiernatur: es sind die überwiegenden Kräfte, die bis zur Evolutionsepoche der Waage sich bildeten; dann haben wir im Ätherleib die Löwennatur; dann im Astralleib, in den überwiegenden Kräften des Astralen, die Adler- oder Geiernatur, und endlich die überwiegenden Kräfte des Ich, die eigentliche Menschennatur. Irgendeins von diesen vier Gliedern hatte bei den einzelnen Wesen die Oberhand bekommen. Dadurch entstanden die vier Typen. Aber noch andere Kombinationen konnte man antreffen. So zum Beispiel konnte der physische Leib, der Astralleib und das Ich gleichmäßig herrschen und die Oberhand über den Ätherleib haben. Das ist ein besonderer Typus der Menschheit. Dann gab es Wesen, bei denen die Oberhand hatten der Ätherleib, der Astralleib und das Ich, während der physische Leib weniger ausgebildet war, so daß wir solche Menschen haben, bei denen die Oberhand über den physischen Leib die höheren Glieder haben. Diejenigen Menschen, bei denen physischer Leib, Astralleib und Ich die Oberhand hatten, das sind die physischen Vorfahren der heutigen Männer, und diejenigen Menschen, bei denen der Ätherleib, der Astralleib und das Ich die Oberhand hatten, das sind die physischen Vorfahren der heutigen Frauen. Die anderen Typen verschwanden immer mehr und mehr, nur diese beiden blieben und bildeten sich aus zu den männlichen und weiblichen Formen.
Cite:
GA 106/1908-09-10/p018 · edition original