{"corpus":"steiner","locus":"GA 106/1908-09-12/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir wissen ja aus dem, was wir in geisteswissenschaftlichen Vorträgen gehört haben, was mit dem Menschen sich abspielt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Wir brauchen uns nur zu erinnern, daß der Mensch im 'Tode übergeht in den Bewußtseinszustand, den wir Kamaloka nennen, in dem der Mensch, wenn er auch ein geistiges Wesen geworden ist, festgehalten wird durch den astralischen Leib. Es ist das die Zeit, wo der Mensch noch etwas verlangt von der physischen Welt, wo er leidet darunter, wo er etwas entbehrt dadurch, daß er nicht mehr in der physischen Welt ist. Dann kommt die Zeit, in welcher der Mensch sich vorzubereiten hat auf ein neues Leben: der Bewußtseinszustand des Devachan, wo der Mensch nicht mehr unmittelbar mit der physischen Welt, mit dem, was physische Eindrücke sind, zusammenhängt. Wollen wir uns vorstellen, wie sich das Kamalokaleben von dem Devachanleben unterscheidet, so können wir zwei Beispiele betrachten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-09-12","location":null,"word_count":149,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/106/1908-09-12/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/106/1908-09-12/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/106/1908-09-12/p005","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}