{"corpus":"steiner","locus":"GA 106/1908-09-12/p017","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir treffen schon in der Atlantis Wesen, die um den Menschen herum sind wie die heutigen Mitmenschen, die der Mensch dann aber sah und kennenlernte, wenn er leibentrückt war oben in der geistigen Welt. Es ist schon gesagt worden, wie er da den Thor, den Zeus, den Wotan, den Baldur als wirkliche Genossen kennengelernt hat. Bei Tage lebte er in der physischen Welt, aber im anderen Bewußtseinszustand lernte er geistige Wesenheiten kennen, die nicht denselben Entwickelungsgang durchmachten wie er. Der Mensch hatte in der Urzeit der Erde auch noch nicht einen so dichten Leib wie heute; von einem Knochengerüst war in einer bestimmten Zeit noch keine Rede. Den atlantischen Leib hat man nur bis zu einem gewissen Grade mit physischen Augen sehen können. Aber es gab Wesen, die nur soweit herunter kamen, daß sie sich durchaus nur in einem Ätherleibe inkarnierten. Dann gab es Wesen, die damals, als die Luft noch durchsetzt war von Wasserdünsten, sich noch verkörperten. Damals, als der Mensch noch in der Wasser-Nebel-Atmosphäre lebte, waren ihnen diese Verkörperungen noch möglich. Eine solche Gestalt war zum Beispiel der spätere Wotan. Er sagte sich: Wenn der Mensch sich so verkörpert in dieser lichtflüssigen Materie, dann kann ich das auch tun. - Es nahm ein solches Wesen Menschengestalt an und ging in der physischen Welt herum. Aber als dann die Erde immer dichter wurde und auch der Mensch immer dichtere Formen annahm, da sagte sich Wotan: Nein, in diese dichte Materie gehe ich nicht hinein. — Er blieb dann in unsichtbaren Welten, in erdenentrückteren Welten. Das war überhaupt so mit den göttlichgeistigen Wesen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-09-12","location":null,"word_count":263,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/106/1908-09-12/p017","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/106/1908-09-12/p017"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/106/1908-09-12/p017","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}