{"corpus":"steiner","locus":"GA 106/1908-09-12/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn wir diese Erscheinung kennen, dann werden wir uns die Inkarnation doch nicht so einfach vorstellen. Es kann durchaus einen Menschen geben, der die Wiederverkörperung eines früheren Menschen ist, der sich hoch entwickelt hat, der seine drei Leiber soweit geläutert hat, daß er nun ein Gefäß ist einer höheren Wesenheit. Und so wurde Buddha ein Gefäß für Wotan. Dieselbe Wesenheit, die Wotan genannt wurde in den germanischen Mythen, die trat als Buddha wieder auf. Buddha und Wotan sind sogar sprachlich verwandt. Wir können sagen, daß vieles von demjenigen, was die Geheimnisse der atlantischen Zeit waren, damit überging auf das, was der Buddha verkündigen konnte. Und damit steht es im Einklange, daß dasjenige, was der Buddha erlebte, etwas ist, was die Götter erlebt hatten in jenen geistigen Sphären, was auch die Menschen erlebt hatten, als sie noch selbst in jenen Sphären waren. Als so die Lehre des Wotan wieder auftrat, da war sie eine Lehre, die wenig Rücksicht nahm auf den physischen Plan, die nur betonen mußte, daß der physische Plan eine Stätte des Schmerzes ist und daß die Erlösung davon viel bedeute — denn es sprach viel von der Wotanwesenheit im Buddha. Deshalb haben das tiefste Verständnis für die Buddhalehren diejenigen gezeigt, die Nachzügler waren aus der Atlantis. Es sind unter der asiatischen Bevölkerung solche zurückgeblieben, die als Rassen durchaus stehengeblieben sind auf der atlantischen Stufe. Natürlich mußten sie äußerlich mit der Erdenentwickelung fortschreiten. In den mongolischen Völkern ist viel von der Atlantis zurückgeblieben; sie sind Nachzügler der alten Bevölkerung der Atlantis. Der stationäre Zug in der mongolischen Bevölkerung ist eine solche Erbschaft aus der Atlantis. Daher dienen die Lehren des Buddha vorzugsweise solchen Völkerschaften, und der Buddhismus hat große Fortschritte bei diesen Völkern gemacht.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1908-09-12","location":null,"word_count":285,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/106/1908-09-12/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/106/1908-09-12/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/106/1908-09-12/p019","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}