Elfter Vortrag

GA 106/1908-09-13/p019 ·1908-09-13 · original (original)
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Der Mensch bestand, als er die Erde betrat, aus dem physischen Leibe, dem Ätherleibe und dem Astralleib und bildete diese weiter aus. Nun wurde ihm von gewissen erhabenen Wesen, die vorzugsweise auf der Sonne und dem Monde ihren Wohnsitz hatten, von diesen Wesen wurde ihm die Ichheit zuteil. Es wirkten sozusagen diese Wesen an dem Ich mit. Es gab aber gewisse andere Wesen, die während der Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung sich nicht soweit hinaufgeschwungen hatten, daß sie bei dieser Eingliederung des Ichs hätten mitwirken können. Sie konnten nur das, was sie auf dem Monde gelernt hatten. Sie mußten sich darauf beschränken, an dem Astralleib des Menschen zu arbeiten, so daß dem Menschen etwas eingegliedert wurde in den Astralleib, was nicht zu seinem Edelsten gehörte, was nicht von den erhabenen höheren Wesen, sondern von den verspäteten, zurückgebliebenen Eindringlingen gekommen ist. Hätten diese Wesen das auf dem Monde gemacht, so würde das ein Höchstes gewesen sein. Dadurch aber, daß sie es auf der Erde als Nachzügler machten, dadurch gliederten sie dem Astralleib etwas ein, was ihn niedriger stellte, als er sonst hätte werden können. Er wurde mit Instinkten und Leidenschaften und mit dem Egoismus begabt.

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Cite: GA 106/1908-09-13/p019 · edition original