Elfter Vortrag
Das müssen wir beachten, daß auf den Menschen von zwei Seiten gewirkt wurde, daß der Mensch auch Einschläge erhielt in den Astralleib, durch welche dieser erniedrigt wurde. So etwas, was auf den Astralleib wirkt, wirkt aber nicht nur bloß auf den Astralleib. Im Erdenmenschen ist es so, daß die Wirkung auf den Astralleib fortgesetzt wird dutch diesen selbst auf den Ätherleib und dieser die Wirkung fortsetzt auf den physischen Leib. Der Astralleib wirkt überall hin, und so wirken jene Geister durch den Astralleib auf den Ätherleib und den physischen Leib. Wenn diese geistigen Wesen nicht solche Wirkung hätten ausüben können, dann würde im Menschenleben das nicht aufgetreten sein, was dazumal in den Menschen kam. Das ist eine gesteigerte Selbstheit des Menschen, ein gesteigertes Ich-Gefühl. Was dies im Ätherleib bewirkte, das ist alles dasjenige, was an Trübung des Urteils, an Irrttumsmöglichkeit entstand. Alles dasjenige, was vom Astralleib im physischen Leibe also bewirkt wurde, das ist die Grundlage von dem, was als Krankheit entstand. Das ist die geistige Ursache der Krankheiten des Menschen; bei den Tieren ist das Krankwerden etwas anderes.
Cite:
GA 106/1908-09-13/p020 · edition original