Elfter Vortrag

GA 106/1908-09-13/p026 ·1908-09-13 · original (original)
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Nun ist das nicht etwa das alleinige Schicksal unserer Zeit, daß der Mensch auf materielle Art sieht, was er früher im Geistigen, Spirituellen gesehen hat. Das wäre das Schicksal, wenn nicht in der Zwischenzeit der Christus-Impuls in die Menschheitsentwickelung eingetreten wäre. Dieses hat nicht nur für das Leben auf dem physischen Plan eine Bedeutung gehabt. Wir wollen uns heute vor die Seele führen, was für eine Bedeutung die Ereignisse von Palästina für die andere Seite des Lebens hatten, wo auch nach dem Tode die Seelen der alten Ägypter waren. Hier auf dem physischen Plan hat sich das zugetragen, was schon besprochen worden ist. Aber die drei Jahre der Wirksamkeit des Christus wie das Ereignis von Golgatha und die Taufe im Jordan sind ebenso von Bedeutung gewesen für die Seelen, die auf der Erde verkörpert waren, wie für die, welche sich in dem Zustand zwischen Tod und neuer Geburt befanden.

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