Vierter Vortrag

GA 107/1908-10-26/p010 ·1908-10-26 · original (original)
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Nun ist das ein gewisser Anhaltspunkt zur Beantwortung einer Frage. Man kommt sehr leicht zu Mißverständnissen durch die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Darstellungen und glaubt leicht, daß die physische, die astralische und die devachanische Welt sich räumlich voneinander unterscheiden. Wir wissen ja: Da, wo die physische Welt ist, da ist auch die astralische und devachanischg; sie sind ineinander. Nun könnte man da die Frage aufwerfen: Wenn alles ineinander ist, da kann ich die drei Welten ja nicht unterscheiden wie im physischen Raum, wo alles nebeneinander ist. Wenn das Jenseits im Diesseits darin steckt, wie unterscheide ich dann die astralische und die devachanische Welt voneinander? - Dadurch unterscheidet man sie, daß, wenn man vom Astralischen zum Devachanischen aufsteigt, die Summe von Bildern und Farben in demselben Maße, als man hinaufsteigt in das Devachanische, in ihren Formen durchklungen werden. Dasjenige, was vorher geistig leuchtend war, wird nunmehr geistig tönend. Es gibt auch einen Unterschied im Erleben der höheren Welten, so daß derjenige, der sich hinauflebt, immer an bestimmten Erlebnissen erkennen kann, ob er in dieser oder jener Welt ist.

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Cite: GA 107/1908-10-26/p010 · edition original