Vierter Vortrag

GA 107/1908-10-26/p015 ·1908-10-26 · original (original)
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Wie kann man sich nun so ausbilden, daß man nicht nur den Teil der astralischen Welt kennenlernt, der in der Entbehrung zum Ausdruck kommt, die Entbehrungsphase, sondern daß man die astralische Welt im besten Sinne erlebt, daß man jenen Teil erlebt, der wirklich diese Welt auch im guten und besten Sinne zum Ausdruck bringt? Durch die Ausbildung dessen, was das Gegenteil der Entbehrung ist, kann der Mensch in den anderen Teil der astralischen Welt hineinkommen. Daher werden die Methoden, die in dem Menschen die Kräfte wachrufen, die dem Entbehren entgegengesetzt sind, diejenigen sein, die den Menschen in den anderen Teil der astralischen Welt bringen. Diese müssen ihm gegeben werden. Das sind die Kräfte der Entsagung. Ebenso wie das Entbehren, so ist auch das Entsagen in mannigfachen Nuancen denkbar. Mit der kleinsten Entsagung, die wir uns auferlegen, machen wir einen Schritt vorwärts in dem Sinn, daß wir uns zu der guten Seite der astralischen Welt hinaufentwickeln. Wenn man sich das Unbedeutendste versagt, so ist dies ein Anerziehen von etwas, das etwas Wesentliches beiträgt zum Erfahren der guten Seiten der astralischen Welt. Darum wird in den okkulten Überlieferungen so viel Gewicht darauf gelegt, daß der Schüler sich probeweise dies oder jenes entzieht, daß er Entsagung übt. Dadurch bekommt er Eintritt in die gute Seite der astralischen Welt.

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Cite: GA 107/1908-10-26/p015 · edition original