Fünfter Vortrag

GA 107/1908-10-27/p003 ·1908-10-27 · original (original)
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Der Finger ist ein Teil des physischen Leibes. In diesem sind die Stoffe der äußeren physischen Welt vorhanden. Der Finger ist durchsetzt von dem ätherischen und dem astralischen Teil des Leibes, der zum Finger gehört. Was haben diese höheren Teile, das Ätherische und das Astralische, für eine Aufgabe? Dieser physische Aufbau des Fingers, der aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und so weiter besteht, diese Zellen, die in ihm angeordnet sind, könnten nicht so sein, wenn nicht hinter ihnen der tätige Akteur, der Bildner und Aufbauer, der Ätherleib wäre, der sowohl in der Entwicklung des Fingers gewirkt hat, so daß die Zellen sich zum Finger zusammengefügt haben, als auch diese Zellen in ihrer jetzigen Zusammenfügung erhält, denn er verhindert, daß der Finger abfällt und verwest. Dieser Ätherleib durchsetzt, durchätherisiert den ganzen Finger, er ist in demselben Raum wie der physische Finger. Aber auch der Astralfinger ist da. Wenn wir im Finger irgendeine Empfindung haben, einen Druck oder eine sonstige Wahrnehmung, so ist natürlich der Astralleib des Fingers der Vermittler desselben, denn die Empfindung ist im Astralleibe.

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Cite: GA 107/1908-10-27/p003 · edition original