Fünfter Vortrag

GA 107/1908-10-27/p007 ·1908-10-27 · original (original)
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Vergleichen wir nun damit den Schmerz im Kamaloka. Dort ist plötzlich dem Menschen sein ganzer Leib entrissen, er ist nicht mehr da, und die Ätherkräfte können nicht mehr eingreifen. Der Astralleib spürt, daß das Ganze nicht mehr organisiert werden kann, er begehrt die Tätigkeit, die man nur mit dem physischen Leibe ausführen kann, er empfindet diese Entbehrung als Schmerz. Jeder Schmerz ist eine unterdrückte Tätigkeit. Jede unterdrückte Tätigkeit im Kosmos führt zum Schmerz, und weil oft Tätigkeit im Kosmos zu unterdrücken ist, ist der Schmerz etwas Notwendiges im Kosmos.

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