Das Bilden von Begriffen und die Kategorienlehre Hegels
Wenn wir nun ebenso, wie wir aus haben hervorgehen lassen, weiteres aus dem «Begriff» hervorgehen lassen, so bekommen wir folgendes: Wir haben jetzt gesehen, wie formal-logisch in der Schlußfigur der «Begriff» waltet. Da bleibt der Begriff in sich selber. Jetzt aber kann er aus sich herausgehen, und wir sprechen dann von einem Begriff, der uns die Natur der Dinge wiedergibt. Wir kommen zur «Objektivität». Im Gegensatz zu den subjektiven Begriffen, die der Denktechnik unterliegen, haben wir nun objektive Begriffe. Wie «Erscheinung» zu «Wesen», so verhält sich «Objektivität» zu «Begriffs. Nur dann hat man den Begriff «Objektivität» wirklich erfaßt, wenn man ihn in dieser Weise aus dem «Begriff» hervorgehend denkt. Und nun, wenn wir «Begriff» mit «Objektivität» verbinden, kommen wir zu dem, was ein uns innerlicher Begriff ist, was aber zugleich seine eigene Realität in sich enthält, was zugleich subjektiver Begriff ist und als solcher objektiv ist. Das ist die «Idee». So wie sich die «Wirklichkeit» zur «Erscheinung» verhält, so verhält sich die «Idee» zur «Objektivität».
Cite:
GA 108/1908-11-13/p042 · edition original