Der Gott des Alpha und der Gott des Omega

GA 109/1909-05-25/p008 ·1909-05-25 · original (original)
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Wenn wir dies in richtigem Sinne fassen, dann können wir wahrlich das geisteswissenschaftliche Denken mit demjenigen Bewußtseinszustande vergleichen, den wir - vom geistigen Standpunkte aus - als den Schlaf erkennen. Wenn der Mensch des Abends einschlummert und in eine geistige Welt hineinschläft, dann ist er mit seinem Ich auch in derjenigen Welt, aus der sein Ich herausgeboren ist, aus der es an jedem Morgen heraustritt, um innerhalb des Leibes in die Sinnenwelt hineinzutreten. Einstmals wird die Seele bewußt in dieser geistigen Welt darinnen sein; im normalen Menschenbewußtsein ist das Ich nicht bewußt darinnen. Warum? Deshalb, weil es im Lauf der Zeiten in seinem Bewußtsein für die geistige Welt immer schwächer geworden ist.

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