Der Gott des Alpha und der Gott des Omega

GA 109/1909-05-25/p021 ·1909-05-25 · original (original)
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Fragen wir uns, was diese alten Inder empfanden, wenn sie sagten: Diese Welt ist Maja, die große Täuschung, und wenn ich durch meine Sinne mich mit ihr verbinde und sie wahrnehme, dann bin ich selbst der großen Täuschung verfallen. Nur wenn ich mich abziehe von ihr und mich erhebe zu dem, was jenseits vom Sinnlichen liegt, wenn ich mich zu dem uralten Geistigen erhebe, dann bin ich in der Welt der Götter! Allein dadurch, daß ich mich von der Außenwelt zurückziehe, komme ich durch mein Inneres, das mir wie ein altes Erbstück geblieben ist von diesen geistigen Welten, zurück zu meiner alten Heimat. Ich muß zurückgehen in dieses uralt heilige Land, aus dem ich hineingeschritten bin in die Sinnenwelt. Ich kann nur dadurch zurückkommen, daß ich mein Geistiges wirken lasse, wenn es den Blick ablenkt von der Außenwelt. - Das konnte man in jener Zeit: man konnte den Schritt zurückwenden. Es war noch so viel in diesem Innern geblieben von der Kraft, zu den alten Göttern aufzuschauen, daß bei Anwendung dieser Kraft der Weg zu den Göttern gefunden werden konnte. So fand der Inder seine Devas, aus denen alles entsprungen ist.

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