Der Gott des Alpha und der Gott des Omega

GA 109/1909-05-25/p030 ·1909-05-25 · original (original)
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Nun ist zwischen denjenigen, die also in der Welt dastehen - einem Buddha, Zarathustra, Pythagoras -, immer ein gewisser Zusammenhang. Denn was in der Welt wirkt, ist ja eine Kraft, ist Tatsache. Die Geister wirken zusammen, sie werden nicht umsonst zusammen in einem Zeitalter geboren. So greifen ineinander die großen Impulse der Menschheitsentwickelung. Zarathustra wies hin auf denjenigen, der durch das Ereignis von Golgatha bewirken sollte, daß die Menschen die Welt der Devas durch die Kraft ihres eigenen Innern finden können, immer mehr und mehr, je weiter sie sich in die Zukunft hinein entwickeln und die Schritte nach vorwärts richten können. Und zur selben Zeit sagte der Buddha: Ja, es ist eine geistige Welt, der gegenüber alle Sinneswelt Maja ist. Lenkt Eure Schritte zurück in die Welt, in der Ihr waret, bevor der Durst nach irdischem Dasein erwachte, und Ihr werdet finden Nirvana, das Ruhen im Göttlichen! - Das ist der Unterschied in der Lehre des Buddha und des Zarathustra. Der Buddha lehrt, daß der Mensch durch Zurücklenkung der Schritte zum Göttlichen kommen kann, und der Zarathustra lehrt als Zarathos: Es wird die Zeit kommen, da wird das Licht sich verkörpern innerhalb der Erde selbst, und dadurch wird die Seele, wenn sie vorwärtsschreitet, näher dem Göttlichen kommen. — Buddha sagt: Im Zurückschreiten — Zarathustra sagt: Im Vorwärtsschreiten wird die Seele den Gott finden.

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