Der Gott des Alpha und der Gott des Omega

GA 109/1909-05-25/p034 ·1909-05-25 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Damit war ein wichtiger Moment der Erdenentwickelung gekommen. Es war jetzt möglich geworden, daß die Menschen den Gott in ihrem Innern finden konnten, und sie konnten jetzt etwas mitbringen aus diesem Leben zwischen Tod und neuer Geburt in die neue Verkörperung hinein. Und jetzt sind schon Seelen da, die stark genug empfinden: Ich war in einer Welt, in der das Christus-Licht geleuchtet hat. - Daß das in mancher Seele dunkel geahnt wird, das macht den Menschen fähig, heute das Wort der Geisteswissenschaft zu verstehen. Weil es heute solche Menschen gibt, sagten sich die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen, dürfen wir hoffen, daß sie die Wahrheiten der Geisteswissenschaft empfinden und daß sie dieselben zu ihrem Lebensinhalte machen werden. Weil die Meister dies wissen, übertrugen sie denen, die Verständnis dafür hatten, die Mission, die Anthroposophie in der Gegenwart zu verkünden.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/109/1909-05-25/p034.json
Cite: GA 109/1909-05-25/p034 · edition original