Das Wesen des Menschen

GA 109/1909-06-05/p018 ·1909-06-05 · original (original)
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In unserer Umgebung sind immer göttlich-geistige Wesenheiten. Diese müssen sich nun bei Tage zurückziehen, wir tun dasselbe bei Nacht. Diese göttlich-geistigen Wesenheiten schlafen nämlich bei Tag: Götterschlaf und Menschenschlaf entsprechen sich vollständig. Ein göttlich-geistiges Ich und ein göttlich-geistiger Astralleib ziehen am Abend in den im Bette liegenden Menschen, seinen physischen und Ätherleib ein und kehren am Morgen daraus zurück. Beim Menschen geschieht dies gerade umgekehrt, er verläßt am Abend seine Leiber und nimmt am Morgen wieder Besitz von ihnen. Selbst in den Religionen ist ein Empfinden zurückgeblieben für den Schlaf der Götter bei Tage. Es gibt Länder, wo die Kirchen um die Mittagszeit geschlossen werden, weil da die Götter am tiefsten schlafen.

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