Erster Vortrag
Und in der Fortentwickelung war es so, daß wir es wieder mit folgendem vergleichen können: Wir denken uns, wir treten hinaus in dichten Nebel. Wir sehen nicht die einzelnen Lichter. Alles ist umflort von dieser Nebelaura. Dann zerteilt sich der Nebel, physisch sichtbar werden die einzelnen Lichter. Aber die Auren sind unsichtbar. — Hier ist nur ein physischer Vorgang, der zum Vergleich dienen soll. Beim Jupiter war es aber so, daß das alte Auge die Aura sah. Es sah die geistigen Wesenheiten in der Aura, die aus einer gewissen Entwickelungsstufe heraus zum Jupiter gehörten. Die Menschheit entwickelte sich dann zum physischen Schauen. Die Aura blieb. Die Menschen konnten sie nicht mehr sehen, aber der physische Mittelkörper wurde immer deutlicher und deutlicher; es verlor sich, was geistig dazugehört, und es wurde sichtbar, was körperlich an ihm ist. Und das Wissen von diesem Geistigen um die Sterne herum, das Wissen von jenen Wesenheiten, die um die Sterne herum sind, es wurde aufbewahrt in den heiligen Mysterien. Von diesem Wissen sprechen alle die heiligen Rishis. In den Zeiten, wo die Menschen bereits nur physisch sahen, sprachen die heiligen Rishis von den geistigen Atmosphären, von den geistigen Bewohnerschaften dieser Weltenkugeln, die im Raume verteilt sind.
Cite:
GA 110/1909-04-12/p013 · edition original