Vierter Vortrag

GA 110/1909-04-13_02/p008 ·1909-04-13 · original (original)
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Nun halten wir uns noch einmal vor die Seele diesen alten Saturn, diese alte Sonne. Wir haben gesehen, daß in diesen beiden planetarischen Körpern Leben und Regsamkeit herrscht, daß da etwas geschieht. Wir haben ja den alten Saturn so beschreiben können, daß sich auf ihm diese Eierbildungen neu formen und wiederum auflösen mit Ausnahme der Reste, die zurückbleiben. Daher würde jemand, der diese innere Regsamkeit des alten Saturn beobachtete, sich sagen: Eigentlich ist dieser Saturn ein einziges Lebewesen. Es ist wirklich so, wie wenn er völlig ein Lebewesen wäre. Er lebt; er lebt in sich selber, er bildet aus seinem eigenen Leben heraus fortwährend Formen und so weiter. Und in noch höherem Maße ist das bei der alten Sonne der Fall. Sie stellt sich dar als eine Gesamtheit in den Wechselzuständen von Sonnentag und Sonnennacht, von Einatmen und Ausatmen des Lichtes. Das alles würde, wenn es eben beobachtet werden könnte, den Eindruck von nicht toten, sondern von lebensvollen Weltenkörpern machen.

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