Vierter Vortrag

GA 110/1909-04-13_02/p009 ·1909-04-13 · original (original)
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Nun ist alles dasjenige, was lebt, was überhaupt in einer solchen Tätigkeit ist, deshalb innerlich belebt und bewegt, weil geistige Wesenheiten diese Bewegung lenken und leiten. Zwar haben wir gesagt, daß die Geister der Persönlichkeit durch ihre Gedankenkraft diese Eiformen bilden. Ja, aber erst, das werden Sie begreiflich finden, erst muß etwas da sein, woraus der Stoff zu diesen Eiern genommen werden kann. Den Stoff können die Geister der Persönlichkeit, die Urbeginne oder Archai, nicht schaffen. Das ist das erste, was wir uns vor die Seele führen müssen, daß etwas da sein muß, was den Stoff hergibt, also die undifferenzierte Wärme, das Feuer selber. Die Geister der Persönlichkeit sind nur diejenigen, die es formen, aber die Wärme müssen sie erst von anderswoher empfangen. Woher empfängt nun die gesamte Welt des Saturn, also vor allem die Geister der Persönlichkeit, woher empfangen sie diesen Wärmestoff, das Wärme- oder Feuerelement? Das kommt nun von wesentlich höheren Geistern, von geistigen Wesenheiten, welche ihre Menschheitsstufe so weit zurück durchgemacht haben, daß sie auf dem alten Saturn schon längst über diese Menschheitsstufe hinaus waren. Wir müssen uns, um uns eine Vorstellung zu machen von solch erhabenen Wesenheiten, wie sie notwendig waren, um das Wärme-Feuer des alten Saturn herzugeben, wir müssen uns vergleichsweise die Entwickelung des Menschen selber ein wenig vor die Seele rücken, denn der Mensch wird ja einstmals auch ein göttliches Wesen.

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