{"corpus":"steiner","locus":"GA 110/1909-04-13_02/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Der Mensch war auf dem alten Saturn als erste physische Menschenanlage vorhanden. Da mußte er noch sozusagen sich geben lassen die erste Anlage zur Menschheit. So ging es aber auch während der Sonnen- und der Mondenzeit. Auf der Erde bekam er sein Ich, und jetzt bereitet er sich allmählich vor, sein Ich wirken zu lassen in den Astralleib, Ätherleib und physischen Leib hinein. Dadurch wird er allmählich ein Wesen, das kosmisch geben kann. Es wächst das Wesen allmählich hinein in das kosmische, in das universelle Geben, aus dem Nehmen in das Geben. Ein Beispiel haben Sie ja auch an jenen Wesenheiten, von denen wir heute gesprochen haben, an den Erzengeln oder Archangeloi. Sie haben sich in einer gewissen Beziehung schon auf der Sonne dazu heranentwickelt, daß sie dem Weltenraum das Licht geben können. Also, die Entwickelung geht vom Nehmen zum Geben. In bezug auf das Geben geht aber die Sache sehr weit. Wenn irgendwelche Wesenheiten, nehmen wir an, bloß ihre Gedanken geben können, so ist das im Grunde genommen noch nicht viel des Gebens, denn wer Gedanken gibt - nun, wenn er noch so viel Gedanken gegeben hat und er geht hinweg, so ist es so wie früher. Er hat sozusagen nichts Sichtbarliches, nichts Substantielles im höheren Sinne gegeben. Aber es kommt dann eine Zeit, wo die Wesen nicht nur so etwas wie Gedanken oder dergleichen geben können, sondern wo sie viel mehr geben können, wo sie zum Beispiel das geben können, was gerade die Geister der Persönlichkeit brauchten auf dem alten Saturn: den Stoff des Wärme-Feuers.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierter Vortrag","site_heading":null,"date":"1909-04-13","location":null,"word_count":257,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/110/1909-04-13_02/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/110/1909-04-13_02/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/110/1909-04-13_02/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"unit_kind":{"kind":"second_lecture_same_day","base_unit":"GA 110/1909-04-13","note":"Another lecture given on the same date as 1909-04-13; the suffix only separates two lectures of one day."}}