{"corpus":"steiner","locus":"GA 110/1909-04-14/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Also wir sprechen nicht von unserer heutigen Sonne, sondern von jener alten Sonne, die wirklich besteht aus dem Urfeuer und aus dem, was man nennt Feuernebel oder Feuerluft. Sie finden im «Faust» den Ausdruck, weil Goethe ihn sehr gut kannte, und in der theosophischen Literatur finden Sie den Ausdruck Feuernebel durchaus vertreten. Also aus einem Gemisch dieser beiden Substanzen müssen wir uns diese alte Sonne denken. Das ist aber nicht von selbst gekommen. Es verdichten sich Weltenkörper nicht von selbst; es müssen geistige Wesenheiten diese Verdichtung bewirken. Welche geistigen Wesenheiten sind es nun, die die Verdichtung der Substanz vom alten Saturn zur Sonne herüber bewirken? Das sind die Wesenheiten, welche wir Herrschaften genannt haben. Diese Herrschaften sind es, die nunmehr von außen hereindrücken und die ursprünglich gewaltige Saturnmasse zusammendrängen, so daß sie kleiner wird. Und so lange haben die Herrschaften gedrückt, daß nun diese alte Sonne geworden ist von der Größe einer Weltenkugel, deren Masse Sie sich, wenn Sie die Sonne in den Mittelpunkt setzen, bis zum Jupiter denken müssen. Also der Saturn war so groß wie eine Weltenkugel, die die Sonne zum Mittelpunkt hat und bis zum heutigen Saturn reicht — eine gewaltige Kugel, so groß wie unser ganzes Sonnensystem, bis zum Saturn. Die Sonne, von der wir jetzt sprechen, war eine Weltenkugel, die sich ausdehnte bis zum heutigen Jupiter. Dieser ist die Grenzmarke für die Ausdehnung jener alten Sonne. Sie tun überhaupt gut, in diesen Planeten draußen sich Grenzmarken für die Ausdehnung der alten Weltenkörper vorzustellen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Fünfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1909-04-14","location":null,"word_count":248,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/110/1909-04-14/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/110/1909-04-14/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/110/1909-04-14/p019","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}