IV. Verhältnis des Ich zu den anderen Gliedern
Wenn der Mensch einschläft, bleiben im Bett liegen physischer und Ätherleib; es ziehen sich heraus der Astralleib und das Ich und alles, was sich durch das Ich entwickelt. Der Traum ist ein Zwischenzustand, wenn der Astralleib noch in gewisser Weise mit dem Ätherleib verbunden ist. Eigentlich müsste der Astralleib auch heraus sein; man darf sich aber dieses Heraussein nicht handgreiflich vorstellen. Der Astralkörper ist mit seinen Kräften herausgezogen; es ist dies dynamisch, nicht räumlich zu begreifen. Solange der Astralleib im Körper ist, denkt, empfindet der Mensch; es finden alle Bewusstseinstätigkeiten durch Auge, Ohr und so weiter statt. Das sinkt alles unter, wenn sich der Astralleib herauszieht, die Ermüdung tritt ein, sie weicht am Morgen der Erfrischung.
Cite:
GA 111/1907-09-24/p015 · edition original