XXV. Der Lebenslauf des Menschen in Geheimwissenschaftlicher Beleuchtung

GA 111/1908-03-10/p021 ·1908-03-10 · original (original)
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Wir haben also dieses zweite Kleid, das in jedem Augenblick an uns ein Kämpfer ist gegen das Zerfallen des physischen Lebens. Dann gibt es ein drittes Kleid. Dieses dritte Kleid hat man sich so vor die Seele zu stellen. Wenn Sie sich denken, ein Mensch stehe vor Ihnen, und [Sie] frage[n] [sich]: Gibt es nicht irgendetwas an diesem Menschen, das ihm selber viel näher steht als ein großer Teil seines physischen Leibes und als sein Ätherleib, so würde er zugeben: Er hat innerhalb der Haut seines physischen Leibes etwas, das ihm näher steht als der physische Leib und der Ätherleib. Es ist noch etwas Näheres, insbesondere wenn er ein naiver Mensch ist, wenn er ein ursprünglicher Mensch ist, der sich nicht erst durch wissenschaftliche Studien überzeugt hat, wie der innerliche Mensch - sein Blut, seine Nerven, seine Muskeln, alles, woraus der Mensch besteht - aussieht, das sind seine Triebe, Instinkte, Begierden und Leidenschaften. Das ist. der auf und ab flutende Empfindungs- oder Vorstellungsleib. Dieser Empfindungs- oder Vorstellungsleib, der Träger dieser Begierden und Leidenschaften, ist das dritte Kleid der menschlichen Wesenheit, der Astralleib, wie man ihn aus gewissen Gründen in der Theosophie nennt.

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