XXV. Der Lebenslauf des Menschen in Geheimwissenschaftlicher Beleuchtung
Dieses ist also die Pflege des physischen Leibes, des Leibes, der zuerst geboren ist. Nun, mit dem Zahnwechsel zieht sich die Ätherhülle zurück, und der physische Leib und Ätherleib sind nun da. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass man mit allen Kräften von auRen wirken muss, um den Ätherleib zu entwickeln. Wir müssen uns deshalb erst klarmachen, von welchen Kräften der Lebensleib der Träger ist. Wir wollen vorzugsweise heute auf das Geistige Rücksicht nehmen. Dieser Leib ist auch der Träger vor allen Dingen des Gedächtnisses, und dann ist er der Träger der weltlichen Vorstellungskraft, der Imagination. Alles, was der Mensch nicht durch seinen trockenen Verstand begreift, sondern was er begreifen kann durch das Bild. Wenn man dieses weiß, dieses kennt, dann wird man sich klar sein, dass im Augenblick, in dem der Ätherleib geboren wird, eine Erziehung stattfinden muss, die dieses besonders berücksichtigt. Dieses ist also die zweite Geburt.
Cite:
GA 111/1908-03-10/p049 · edition original