Zweiter Vortrag

GA 112/1909-06-25/p010 ·1909-06-25 · original (original)
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So wie mit diesem Beispiel kann es mit aller Geschichte sein, die auf Urkunden gebaut ist. Und es geht sehr oft auch so. Wenn man auf Urkunden baut, darf man niemals außer acht lassen, daß gerade die wichtigsten zugrunde gegangen sein können. Daher haben wir in der Geschichte nichts anderes als eine «fable convenue». Wenn aber der Seher diese «fable convenue» mitbringt und die Dinge in der Akasha-Chronik ganz anders sieht, dann hat er Mühe, an das Akasha-Bild zu glauben. Und die, welche zum äußeren Publikum gehören, werden ihn dann anfahren, wenn er aus der Akasha-Chronik irgendeine Sache anders erzählt. Daher ist es dem, der in diesen Sachen bewandert ist, am allerliebsten, wenn er von alten Zeiten reden kann, von denen keine Urkunden da sind, wenn er von längst vergangenen Entwickelungsstadien unserer Erde sprechen kann.

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