Zweiter Vortrag

GA 112/1909-06-25/p012 ·1909-06-25 · original (original)
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Wenn wir nun dem großen Ereignis, über dessen Sinn wir gestern einige Andeutungen gemacht haben, nachforschen in der Akasha-Chronik, so finden wir in der Hauptsache das Folgende. Das ganze Menschengeschlecht, soweit es auf der Erde lebt, stammt ab aus einem geistigen Reich, aus einem geistig-göttlichen Dasein. Wir können sagen: Bevor irgendwie die Möglichkeit vorhanden war, daß ein äußeres physisches Auge Menschenkörper sah, irgendeine Hand Menschenkörper greifen konnte, war der Mensch als eine geistige Wesenheit vorhanden, und in den ältesten Zeiten war er vorhanden als Teil der göttlich-geistigen Wesenheiten. Er ist herausgeboren als ein Wesen aus göttlich-geistigen Wesenheiten. Die Götter sind sozusagen die Vorfahren der Menschen, und die Menschen sind die Nachkommen der Götter. Die Götter brauchten Menschen zu ihren Nachkommen, weil sie gewissermaßen nicht imstande waren, ohne solche Nachkommen herunterzusteigen in die physisch-sinnliche Welt. Die Götter setzten damals in anderen Welten ihr Dasein fort und wirkten von außen herein auf den Menschen, der sich nach und nach auf der Erde entwickelte.

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Cite: GA 112/1909-06-25/p012 · edition original