Zweiter Vortrag

GA 112/1909-06-25/p021 ·1909-06-25 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So sonderbar solch eine Mitteilung für den materialistisch denkenden Menschen von heute erscheint, und so wenig man sie ohne weiteres materialistisch deuten darf, so wahr ist sie für den, der die Dinge mit geistigen Augen zu schauen vermag. Und es waren eben damals noch Leute, die aus einer natürlichen Hellsehergabe heraus geistig zu schauen vermochten, was mit dem Buddha geboren war. Es sind sonderbare Sätze, die ich Ihnen aus morgenländischen Schriften jetzt über den Buddha mitgeteilt habe. Heute sagt man, das sei Sage und Mythe. Derjenige aber, der diese Dinge versteht, der weiß, daß sich da etwas verbirgt, was gegenüber der geistigen Welt Wahrheit ist. Und solche Ereignisse, wie die Buddha-Geburt, bedeuten nicht bloß etwas im engen Kreise der Persönlichkeit, die da geboren ist, sondern sie bedeuten etwas für die Welt, strahlen gleichsam geistige Kräfte aus. Und die, welche noch in Zeiten lebten, als die Welt empfänglicher war für geistige Kräfte, die sahen, daß wirklich bei der Geburt des Buddha geistige Kräfte ausgestrahlt wurden.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/112/1909-06-25/p021.json
Cite: GA 112/1909-06-25/p021 · edition original