{"corpus":"steiner","locus":"GA 112/1909-06-26/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun müssen wir uns eines heute ganz besonders klarmachen. Wenn wir einen Menschen vor uns haben in dem jetzigen Entwickelungszustand, so haben wir diese Vierheit, physischen Leib, Ätherleib, astralischen Leib und Ich, als eine ineinandergefügte Notwendigkeit. Wenn wir dann in der Nacht diesen Menschen im Bette liegen sehen, und da nur der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, so hat gewissermaßen dieser im Bette liegende Mensch den Wert einer Pflanze. Denn die Pflanze, wie sie uns in der äußeren Welt erscheint, besteht ja aus dem physischen Leib und dem Äther- oder Lebensleib; sie hat in sich keinen astralischen Leib und kein Ich. Dadurch unterscheidet sie sich vom Tier und vom Menschen. Das’Tier erst hat einen astralischen Leib, und der Mensch erst hat ein Ich in sich. Daher können wir sagen: Vom Abend bis zum Morgen liegen im Bette der physische Leib und der Ätherleib vom Menschen; da ist er gleichsam ein Wesen wie eine Pflanze und doch wieder nicht wie eine Pflanze. Das müssen wir uns klarmachen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1909-06-26","location":null,"word_count":169,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/112/1909-06-26/p005","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}