Dritter Vortrag

GA 112/1909-06-26/p007 ·1909-06-26 · original (original)
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So ist des Menschen Drüsensystem und alles, was wir dazu zählen, ein Ausdruck des Ätherleibes im Menschen. Alles, was wir zum Nervensystem zählen, ist ein Ausdruck des astralischen Leibes, und alles, was wir zum Blutsystem zählen, ein Ausdruck seines Ichträgers. Also im physischen Leibe selber haben wir wieder eine Vierheit zu unterscheiden, und nur der, welcher einer grobsinnlichen Weltanschauung huldigt, kann die verschiedenen Substanzen im menschlichen physischen Leibe als gleichwertig bezeichnen. Was uns als Blut durchpulst, ist eine solche Substanz dadurch geworden, daß in dem Menschen ein Ich wohnt. Das Nervensystem ist so gestaltet und von einer solchen Substanz, weil uns im Menschen ein astralischer Leib entgegentritt. Und das Drüsensystem ist so geworden dadurch, daß im Menschen ein Ätherleib ist. Wenn Sie das beachten, werden Sie leicht einsehen, daß im Grunde genommen das Menschenwesen vom Abend, wo der Mensch einschläft, bis zum Morgen, wo er aufwacht, ein in sich widerspruchsvolles Wesen ist. Man möchte sagen, es sollte eine Pflanze sein, ist aber doch keine Pflanze. Denn eine Pflanze hat nicht in ihrer physischen Substanz den Ausdruck des astralischen Leibes, das Nervensystem, und auch nicht den Ausdruck des Ichs, das Blutsystem. Eine solche physische Wesenheit, wie es der Mensch ist, mit Drüsen-, Nerven- und Blutsystem, kann nur bestehen, wenn in ihr sich findet ein Ätherleib, ein astralischer Leib und ein Ich.

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