Dritter Vortrag

GA 112/1909-06-26/p011 ·1909-06-26 · original (original)
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Es zeigt sich uns also in der Nacht folgendes. Ebenso wie der menschliche physische Leib und der menschliche Ätherleib bei Tag Träger sind des menschlichen Ich und des menschlichen astralischen Leibes — also gerade der innerlichsten Glieder des Menschen -, werden sie des Nachts Träger oder Tempel von höheren astralischen und Ich-Wesenheiten. Jetzt sehen wir das, was im Bette liegt, anders an, denn darinnen ist ja auch vorhanden ein Astralisches, aber ein göttlich-geistiges Astralisches, und auch ein Ich, aber ein göttlich-geistiges Ich. Wir können in gewisser Weise sagen: Während der Mensch schläft in bezug auf seinen astralischen Leib und sein Ich, wachen in ihm und erhalten aufrecht das Gefüge seiner Organisation diese Wesenheiten, die nun auch zum Bereiche unseres Lebens gehören, die einziehen in unseren physischen Leib und Ätherleib, wenn wir diese letzteren verlassen. Eine solche Tatsache kann uns viel lehren; und insbesondere, wenn wir sie zusammenhalten mit gewissen Beobachtungen des Hellsehers, kann sie uns manchen Aufschluß geben über die Entwickelung des Menschen. Wir wollen gerade diese Tatsache des Unterschiedes zwischen Wachen und Schlafen einmal mit den großen geistigen Entwickelungstatsachen in Zusammenhang bringen.

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Cite: GA 112/1909-06-26/p011 · edition original