Dritter Vortrag
So weit ist der astralische Leib heute noch nicht. Er ist der Träger von Lust und Leid, Trieben, Begierden und Genüssen und so weiter, und wir müssen uns sagen, daß der Mensch in bezug auf seine Begierden zu allerlei Dingen in der Welt greift, die durchaus nicht dazu dienen, die weisheitsvollen und kunstvollen Einrichtungen des Herzens oder des Gehirnes zu fördern. Durch seine Genußsucht sucht sich der Mensch Befriedigung zu verschaffen durch Dinge, die, wie der Kaffee, Herzgifte oder ähnliches sind. Darin liefert er den Beweis, daß der astralische Leib Sehnsucht hat nach Genüssen, die zum Beispiel den weisheitsvollen Einrichtungen im menschlichen Herzen schädlich sind: Jahrzehnte hindurch hält das Herz stand gegen solche Herzgifte, die der Mensch aus der Genußsucht seines astralischen Leibes heraus zu sich nimmt. Daraus können Sie sehen, daß der physische Leib vollkommener ist als der astralische. Wenn auch in der Zukunft der astralische Leib einmal ungleich vollkommener sein wird, heute ist der physische Leib in seiner Entwickelung am vollkommensten. Das rührt davon her, daß der physische Leib in der Tat das älteste ist unter den Gliedern der menschlichen Natur. Er stellt den Beweis dar, daß an diesem physischen Leibe schon gearbeitet wurde, lange bevor unsere Erde entstanden ist.
Cite:
GA 112/1909-06-26/p013 · edition original