{"corpus":"steiner","locus":"GA 112/1909-06-26/p024","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Auf dem Monde entwickelten sich die Menschen sozusagen zum Wert des Tieres, obwohl sie keine Tiere waren. Nun hat man immer mit einer gewissen Berechtigung da, wo Tierisches auftritt, Tiere verschiedener Stufen unterschieden. Die Tier-Menschen auf dem Monde traten ganz wesentlich verschieden in drei Stufen auf, die man in der Geisteswissenschaft bezeichnet als die Stufe des «Stieres», des «Löwen» und des « Adlers». Das sind gleichsam typische Gestaltungen der Tierheit. Es waren also auf dem alten Monde drei verschiedene Gruppierungen: Stier-Menschen, Löwen-Menschen und Adler-Menschen. Wenn wir auch mit diesen Namen durchaus nicht die heutigen Tiere Stier, Löwe und Adler bezeichnen dürfen, so ist doch in einer gewissen Weise die herabgekommene Natur jener Urmenschen, die man auf dem Monde als Löwen-Menschen bezeichnen muß, in den Katzenarten ausgedrückt. Und in dem Charakter der Huftiere ist ausgedrückt die herabgekommene Natur derjenigen Menschen, die man als Stier-Menschen bezeichnet, und so weiter. Das war die vergröberte Natur nach einer dreistufigen Entwickelung. Auf der Sonne aber waren die geistigen Gegenbilder davon vorhanden. Da waren auch drei Gruppen. Während die Entwickelung des Astralischen auf dem Monde diese drei verschiedenen Tier-Menschen bildete, entstanden die entsprechenden geistigen Menschen auf der Sonne, und zwar als engelartige Wesenheiten, geistige Wesenheiten, die man auch bezeichnet - jetzt aber als geistige Gegenbilder - als Löwe, Adler und Stier. Wenn Sie also nach der Sonne hinblicken, so haben Sie geistige Wesenheiten, von denen Sie sich sagen: Sie stellen mir dar die schönen, weisheitgestalteten Urbilder! Und auf dem alten Mond haben Sie etwas wie verhärtete Abbilder dessen, was da oben auf der Sonne ist. Aber es gibt noch etwas, was dahinter als ein Geheimnis ruht.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1909-06-26","location":null,"word_count":270,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p024","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p024"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/112/1909-06-26/p024"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}