Dritter Vortrag

GA 112/1909-06-26/p037 ·1909-06-26 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Diejenige hohe Kraft, welche aus dem Weltenchaos heraus während der Saturnentwickelung den geistigen Keim zur physischen Menschengestalt liefert, nennt der Schreiber des Johannes-Evangeliums den «Logos». Was auf der Sonne hinzukam und sich dem eingliederte, was auf dem Saturn entstanden war, nennt er das «Leben», — was wir in entsprechender Weise den Äther- oder Lebensleib nennen. Was auf dem Monde hinzukam, nennt er das «Licht», denn es ist das geistige Licht, das astralische Licht. Dieses astralische Licht bewirkt auf dem abgespaltenen Monde eine Verhärtung, auf der Sonne selber eine Vergeistigung. Was als ein Vergeistigtes entstanden war, das konnte sich weiterentwickeln und entwickelte sich auch weiter. Und als die Sonne sich auf der Erde neuerdings abspaltete, da schien das, was sich auf der dritten Stufe entwickelt hatte, in den Menschen hinein. Aber der Mensch war da noch nicht fähig, das zu schauen, was da von der Sonne hineinschien. Es gestaltete am Menschen, wirkte als Kraft, schauen aber konnte der Mensch es nicht.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p037.json
Cite: GA 112/1909-06-26/p037 · edition original