Vierter Vortrag

GA 112/1909-06-27/p009 ·1909-06-27 · original (original)
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Es gibt solche hohe Wesenheiten, die dadurch zu einer höheren Stufe des Daseins aufsteigen, daß sie ihre eigene Substanz hinopfern. Ein materialistisches Gemüt wird natürlich wiederum sagen: Wenn Wesenheiten so weit gekommen sind, daß sie ihre eigene Substanz hinopfern, wie können sie da zu einer höheren Stufe aufsteigen? Da opfern sie sich ja selbst, da ist ja von ihnen nichts mehr vorhanden! — Das sagt das materialistische Gemüt, denn es kann nicht begreifen, daß es ein geistiges Dasein gibt, daß ein solches Wesen erhalten bleibt, wenn es das wiederum hingibt, was es nach und nach aufgenommen hat. Die Throne waren auf dem Saturn auf einer solchen Stufe, daß sie ausgießen konnten die Substantialität, die sie sich während der vorherigen Entwickelung angeeignet hatten. Dadurch steigen sie selbst zu einer höheren Stufe der Entwickelung empor. Und was da ausfloß von den Thronen, wie etwa das, was die Spinne aus sich heraussetzt, um ihr Netz zu spinnen, das war zunächst die Grundlage zum Bilden des physischen Menschenleibes. Dann kam noch eine andere Art von Wesenheiten hinzu — nicht so hoch stehend wie die Throne -, die wir die «Geister der Persönlichkeit» nennen, oder die «Urkräfte», «Archai» im Sinne der christlichen Esoterik. Diese Geister der Persönlichkeit durcharbeiteten gleichsam das, was von den Thronen ausgeflossen war. Und aus dem Zusammenwirken dieser beiden Wesenheiten entstand die erste Anlage des physischen Menschenleibes.

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Cite: GA 112/1909-06-27/p009 · edition original