Vierter Vortrag

GA 112/1909-06-27/p018 ·1909-06-27 · original (original)
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Aber die Erde verhärtete immer mehr und mehr. Und da stellte sich dann etwas heraus, was von großer Wichtigkeit ist und was ich besonders festzuhalten bitte. Während früher, als die Sonne eben erst die Erde verlassen hatte, es noch möglich war, daß die astralischen Wesenheiten, welche die Erde verließen, sich wieder mit dem physischen Leib vereinigten, wenn sie nach ihrer Trennung wieder zurückkamen, so wurde durch den immer mehr zunehmenden Mondeinfluß dieser Körper da unten, den die heruntersteigenden Wesenheiten beziehen wollten, so sehr verhärtet, daß sie nichts mehr mit ihm anfangen konnten. Da haben Sie das jetzt genauer geschildert, was ich Ihnen gestern mehr abstrakt schildern konnte. Ich sagte: Es verloren die Sonnenkräfte die Möglichkeit, die Substanzen auf der Erde zu gestalten. Konkreter ausgedrückt, kann man sagen: Die Substanzen vertrockneten, und die Wesenheiten fanden nicht mehr geeignete Leiber. Das bewirkte auch die Verödung der Erde, und die Menschenseelen, die wieder heruntersteigen wollten, fanden endlich, daß sich die Leiber für sie nicht mehr eigneten. Sie mußten sie sich selbst überlassen, und nur die Leiber mit den stärksten Kräften konnten sich hinüberretten über diese Verödungszeit. Diese Verödung erreichte ihren höchsten Gipfel, als der Mond noch in der Erde drinnen war und eben heraus wollte. Da waren die Seelen, die noch Menschenseelen sein wollten, nicht mehr imstande, diese Leiber zu beziehen. Nur noch wenige Menschen bewohnten damals die Erde. Wie ein allmähliches Aussterben auf der Erde nimmt sich diese Verödung aus. Und man schildert die Zustände ziemlich genau, wenn man sagt: Als der Mond herausging, da waren nur noch ganz wenige Menschen vorhanden, die es ausgehalten hatten, daß das, was sich mit den Gestalten unten vereinigen wollte, sich wirklich vereinigte.

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Cite: GA 112/1909-06-27/p018 · edition original