Fünfter Vortrag

GA 112/1909-06-28/p020 ·1909-06-28 · original (original)
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Dann aber kamen Zeiten, in denen diese Seelen, wenn sie spätereNachkommen waren, den Zusammenhang mit den Sonnenkräften verloren. Und damit verloren sie diese gemeinsame Erinnerung mit ihren Vorfahren. Und je mehr sich das Menschengeschlecht vermehrte, desto mehr ging dieses lebendige Bewußtsein verloren, das mit der Blutsvererbung verbunden war. Und zwar ging es dadurch verloren, daß denjenigen Mächten, welche die Menschen vorwärts leiteten und ihnen das Ich einpflanzten, gegenübertraten die luziferischen Mächte, die auf den astralischen Leib wirkten. Sie wirkten all dem entgegen, was die Menschen zusammenkittete. Sie wollten dem Menschen Freiheit, Selbstbewußtsein beibringen. Es war also so, daß die ältesten Menschen nach der Mondabtrennung «Ich » sagten nicht nur zu dem, was sie selbst erlebten, sondern auch zu dem, was ihre Vorfahren erlebt hatten. Sie fühlten das gemeinsame Sonnenwesen, das im Blute wirkte. Und auch als das schon erstorben war, fühlten zum Beispiel diejenigen, welche vom Mars gekommen waren, das Band, das sie mit dem schützenden Geiste des Mars vereinigte. Die Nachkommen der vom Mars Niedergestiegenen fühlten, eben weil sie sich aus Mars-Seelen rektutierten, das Schützende, das von dem Mars-Geist ausging.

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