Siebenter Vortrag

GA 112/1909-06-30/p027 ·1909-06-30 · original (original)
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So sehen Sie, daß durch den Christus-Impuls etwas in die Welt gekommen ist, wodurch der Mensch wirken kann auf das, was innerlich sein Blut pulsieren macht. Kein abnormes Ereignis, kein Untertauchen im Wasser, sondern einzig und allein der mächtige Einfluß der Christus-Individualität ist es, was hier wirkt. Es wird nicht getauft mit irgendeiner sinnlichen Materie, sondern es wird getauft mit geistigem Einfluß, ohne daß das gewöhnliche alltägliche Bewußtsein eine Veränderung erleidet. Durch den Geist, der als der Christus-Impuls ausgeströmt ist, strömt in den Leib etwas hinein, was sonst nur auf dem Wege physisch-physiologischer Entwickelung hervorgerufen werden kann: durch Feuer, inneres Feuer, das sich in der Blutzirkulation ausdrückt. Der Johannes tauchte noch die Menschen unter; da trat der Ätherleib heraus, und der Mensch konnte hineinschauen in die geistige Welt. Läßt der Mensch aber den Christus-Impuls wirken, dann wirkt dieser Christus-Impuls so, daß sich die Erlebnisse des astralischen Leibes in den Ätherleib hineingießen und der Mensch hellsehend wird.

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