Neunter Vortrag

GA 112/1909-07-02/p011 ·1909-07-02 · original (original)
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Hineinzuwirken in die Seele des anderen, hinüberströmen zu lassen die Kraft, die man in der eigenen Seele hatte, das war eine Gabe, die den Völkern der alten Zeiten durchaus eigen war. Daher müssen Sie auch an eine viel größere Macht denken, die damals Seele von Seele empfangen konnte, müssen an viel größeren Einfluß denken, der von Seele zu Seele ausgeübt werden konnte. Wenn auch keine äußeren historischen Urkunden davon etwas melden, wenn auch die Steine und Denkmäler nichts sagen, so zeigt uns die hellseherische Beobachtung in der Akasha-Chronik doch, daß in diesen alten Zeiten zum Beispiel Krankenheilungen in umfassender Weise durch psychischen Einfluß von einem Menschen auf den anderen stattfinden konnten. Und vieles andere vermochte die Seele in jenen Zeiten. Was heute dem Menschen wie ein Märchen klingt: daß der Wille des Menschen zum Beispiel die Macht hatte, wenn er es anstrebte, wenn er sich besonders dazu trainierte, besänftigend auf das Pflanzenwachstum zu wirken, das Wachstum der Pflanzen zu beschleunigen oder zu verzögern -, das war in jenen Zeiten eine Tatsache. Heute sind von all dem nur noch spärliche Reste vorhanden.

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Cite: GA 112/1909-07-02/p011 · edition original