Elfter Vortrag

GA 112/1909-07-04/p006 ·1909-07-04 · original (original)
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Wir haben ja bisher nur in großen Zügen angedeutet, daß im tagwachenden Zustand der Mensch sich so zeigt für das hellseherische Bewußtsein, daß physischer Leib, Äther- oder Lebensleib, astralischer Leib und Ich sich gegenseitig durchdringen, ein sich durchdringendes Ganzes bilden, daß in der Nacht im Bette liegenbleiben der physische Leib und der Ätherleib, und daß herausgehoben sind der astralische Leib und das Ich. Nun werden wir uns heute, um das Mysterium von Golgatha genauer beschreiben zu können, fragen müssen: Welches ist denn die genauere Durchdringung der vier Glieder des menschlichen Wesens beim tagwachenden Zustand? Das heißt, wie dringen denn das Ich und der astralische Leib in den Ätherleib und den physischen Leib eigentlich am Morgen beim Aufwachen in den Menschen ein? Es wird am besten sein, wenn ich Ihnen das klarmache durch eine schematische Zeichnung.

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