Elfter Vortrag

GA 112/1909-07-04/p013 ·1909-07-04 · original (original)
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Sehen wir uns noch einmal die erste schematische Figur an. Der Mensch sagt sich: In mir lebt ein Ätherleib, und in diesem Ätherleib ist der astralische Leib. Der astralische Leib ist der Träger der Vorstellungen, der Ideen, Gedanken, der Empfindungen, Gefühle; er lebt im Ätherleib. Nun haben wir aber gesehen, daß der Ätherleib dasjenige ist, was erst den physischen Leib sozusagen in dem vollsten Maße bearbeitet, was die Kräfte enthält, die den physischen Leib gestalten. Wir müssen also sagen: In diesem Ätherleib, wenn er vom astralischen Leib durchdrungen wird, liegt alles das, was den Menschen zum Menschen gestaltet, was ihm eine bestimmte Gestalt sozusagen von innen heraus, von den geistigen Teilen heraus aufdrückt. Das, was den Menschen dem anderen Menschen gleichmacht, das hat er also von dem, was in seinem Innern wirkt, was nicht bloßes Äußerliches ist, was also nicht am physischen Leibe hängt, sondern was am Ätherleib und am astralischen Leib hängt. Denn das sind die innerlichen Glieder. Deshalb wird der Mensch, der in solche Dinge hineinschaut, fühlen, daß er das, was seinen Ätherleib und astralischen Leib durchsetzt, von dem mütterlichen Element hat. Von dem aber, was seinem physischen Leib diese bestimmte Form gibt, die ihm durch das Ich aufgedrückt wird, durch das Ich im physischen Leibe, von dem muß sich der Mensch sagen, daß es väterliches Erbteil ist.

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Cite: GA 112/1909-07-04/p013 · edition original