Vierzehnter Vortrag

GA 112/1909-07-07/p006 ·1909-07-07 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Es gab gewisse Wesenheiten in der atlantischen Zeit; die waren damals Genossen der Menschen. Der Mensch selbst war ja in der atlantischen Zeit noch in einer weichen Materie. Das, was heute das Menschenfleisch ist, war noch nicht so wie heute, Wenn man in der alten Atlantis, wo die Luft ganz erfüllt war von dichten, schweren Wasser-Nebelmassen, und wo der Mensch ein Wasserwesen war, den Menschen angesehen hätte, so hätte man sagen können: Er war so ähnlich beschaffen wie heute gewisse gallertartige Tiere im Meereswasser, die man kaum unterscheiden kann von dem umliegenden Wasser. So war der Mensch beschaffen. Alle Organe waren schon veranlagt. Aber erst nach und nach verhärteten sich die Organe, erst nach und nach bekam der Mensch die Knochen und so weiter. Also die feinen stofflichen Anlagen waren vorhanden, aber sie verhärteten sich erst im Laufe der Zeit.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/112/1909-07-07/p006.json
Cite: GA 112/1909-07-07/p006 · edition original