Vierzehnter Vortrag

GA 112/1909-07-07/p014 ·1909-07-07 · original (original)
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Der Tod, wenn wir ihn prüfen, wo ist er auf der Erde? Fragen wir einmal bei irgendeinem Wesen, das als Pflanze uns erfreut. Ein Wesen, das mit herrlichen Pflanzenblüten unser Auge erfreut - in einigen Monaten ist es nicht mehr da. Der Tod ist über dasselbe gekommen. Schauen wir uns ein Tier an, das uns meinetwillen treu ist, oder irgendein anderes Tier: in kurzer Zeit wird es nicht mehr sein. Der Tod ist über dasselbe gekommen. Schauen wir uns einen Menschen an, wie er in der physischen Welt steht: Nach einiger Zeit ist der Tod über ihn gekommen. Er wird nicht mehr sein, denn wäre er noch da, er würde seinen göttlich-geistigen Ursprung vergessen. Schauen wir uns einen Berg an. Es wird eine Zeit kommen, wo die vulkanische Tätigkeit unserer Erde den Berg verschlungen haben wird: Der Tod ist über ihn hinweggegangen. Schauen wir uns an, was wir wollen: Es gibt nichts, dem nicht der Tod einverwoben wäre. Alles auf der Erde ist in den Tod eingetaucht!

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Cite: GA 112/1909-07-07/p014 · edition original