Vierzehnter Vortrag

GA 112/1909-07-07/p017 ·1909-07-07 · original (original)
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Nehmen wir als Beispiel für das eben Gesagte einen allmählich entzündeten siebenarmigen Leuchter und betrachten wir die erste Flamme seiner Siebenheit als ein Symbolum für die erste Zeit der Menschenentwickelung, die Saturnentwickelung. Jede Entwickelung läuft in sieben kleineren Unterabteilungen ab. So haben wir in der ersten Flamme der Siebenheit des Leuchters ein Symbolum für die Kräfte, die dem Menschen zugeflossen sind während der Saturnzeit. Gehen wir zu der zweiten Flamme innerhalb der Siebenheit dieses Leuchters, so haben wir darinnen ein Symbolum für die Kräfte, die aus der alten Sonnen-Entwickelung dem Menschen zugeflossen sind. In derselben Weise haben wir in der dritten Flamme der Siebenheit ein Symbolum für die Kräfte, die dem Menschen im Laufe der alten Mondenzeit zugeflossen sind. Und in der vierten haben wir ein Symbolum für alles, was dem Menschen zugeflossen ist aus der Erdenentwickelung. Denken wir uns nun das mittlere Licht hellentzündet, die nächsten noch in dunklen Flammen brennend: da, wo das mittlere Licht ist, da ist der Zeitpunkt, wo das Christus-Licht in die Entwickelung eingeschlagen hat. Niemals könnten die anderen Lichter entzündet werden, niemals könnten die folgenden Zeiten der Entwickelung kommen, wenn nicht der Christus-Impuls in die Mensch heitsentwickelung eingeschlagen hätte. Dunkel sind sie heute noch.

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Cite: GA 112/1909-07-07/p017 · edition original