Vierzehnter Vortrag

GA 112/1909-07-07/p044 ·1909-07-07 · original (original)
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Nun verstehen wir, was Paulus meint. Und des Paulus Anschauung ist eine solche, daß sie unmittelbar erkannt wird als die anthroposophisch-geistige, das heißt, daß sie uns sagt: Es gibt eine geistige Welt. Wenn wir diese geistige Welt mit dem Impuls betrachten, der uns durch die Christus-Kraft gegeben wird, so dringen wir so ein, daß wir in dieser geistigen Welt auch den Christus selber finden, denjenigen, der durch das Ereignis von Golgatha gegangen ist. - Das wollte er damit sagen. Und der Mensch kann, im besonderen durch das, was man «christliche Einweihung» nennt, nach und nach, mit Geduld und Ausdauer, sozusagen ein Nachfolger werden des Paulus, sich nach und nach selber aneignen die Fähigkeiten, um hineinzublicken in die geistige Welt und den Christus von geistigem Angesicht zu geistigem Angesicht zu schauen.

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