Erster Vortrag

GA 114/1909-09-15/p033 ·1909-09-15 · original (original)
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Das müssen wir uns immer wiederum vor die Seele stellen, daß wir nicht aus den Urkunden schöpfen, sondern daß wir schöpfen aus der geistigen Forschung selbst und daß wir dasjenige, was aus der Geistesforschung geschöpft wird, in den Urkunden wieder aufsuchen. Dadurch gewinnen die Urkunden einen erhöhten Wert, und wir können über die Wahrheit dessen, was in ihnen steht, aus unserer eigenen Forschung entscheiden. Dadurch wachsen sie vor uns als Ausdruck der Wahrheit, weil wir die Wahrheit selbst erkennen können. Man darf eine solche Sache, wie sie eben geschildert worden ist, nicht aussprechen, ohne zugleich darauf hinzuweisen, daß dieses Lesen in der Akasha-Chronik nicht so leicht ist wie etwa das Anschauen der Ereignisse in der physischen Welt. An einem besonderen Beispiele möchte ich Ihnen anschaulich machen, wo zum Beispiel gewisse Schwierigkeiten liegen beim Lesen der Akasha-Chronik. Ich möchte es Ihnen anschaulich machen an dem Menschen selber.

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